#1 Der Spielplatz von Hime 18.04.2011 15:36

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Wo Menschen sind, da sind auch Kinder und wo Kinder sind, kann ein Spielplatz nicht weit sein. Hier findet man alles was das Kinderherz begehrt: Schaukeln, eine Rutsche und so weiter. Auch hierhin verirren sich natürlich Seelen, die hier gar nichts verloren haben. So ist es die Aufgabe der Shinigami diese von dort zu vertreiben, denn grade für arme wehrlose Kinder ist dieser Ort eine Zuflucht, aber ebenso eine Gefahr. Am Rand des Spielplatzes befindet sich auch ein kleiner Sportplatz, auf dem sich Klein und Groß gern rumtummelt. Hier kann man alle möglichen Ballsportarten spielen und sich total austoben. Auch eine willkommene Abwechslung für Shinigami oder Arrancar, wenn sie ihren Stress mal leid sind. Allerdings läuft man dort des Öfteren dem Gegner über den Weg.

#2 RE: Der Spielplatz von Ryo Akito 04.06.2011 16:28

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Einstiegspost~

Maria liebte die Dunkelheit. Wenn es überhaupt etwas gab was das Arrancarmädchen überhaupt mochte, dann war es wohl die Nacht, aber nicht bei Vollmond, da war es ihr schon wieder fast zu hell. Die Menschenwelt war immer so unglaublich interessant, dass Maria am liebsten jeden Tag dort verbringen würde, doch war es zu gefährlich für die Arrancar sich ständig dort aufzuhalten, vor allem allein. Maria musste immer darauf achten, dass irgendwo in der Nähe auch noch andere Arrancar waren, an die sie sich wenden könnte, falls sie in eine Kampfsituation geriet. Doch ihr Pesquisa verriet, dass sie nicht ganz allein hier war…
Auf Gesellschaft hatte sie ja eigentlich nicht wirklich Lust. Auf was hatte sie dann Lust? Nun... Momentan nervte Maria mal wieder alles, außer die Ruhe und die Dunkelheit, welche sie umgab. Der Espada ihrer Fraccíon hatte mal wieder viel zu tun und Maria verjagt. Sie murmelte irgendwas davon, dass das grünäugige Arrancarmädchen immer mit ihren Fragen nervte und störte und hatte sie deswegen weggejagt. So begab sich das Mädchen eine Weile auf die Flure des Gebäudes der Cerofraccíon, bis sie sich langweilte. Dann ging sie erneut in das Büro und fragte ob sie nicht irgendwas Interessantes machen dürfte. Die genervte Cero Espada jagte sie daraufhin in die Menschenwelt...
Dort saß sie nun... Ganz allein im Dunkeln auf einer Schaukeln, welche schon beim leichten vor und zurück wippen laut knarrte und wahrscheinlich die halbe Nachbarschaft damit wachhalten konnte. Schaukeln war so unlustig und sinnlos... Maria stoppte und fuhr sich durch das schwarze Haar. Ihr Leben war so langweilig... Wenn sie den Sinn ihres Lebens nicht noch immer nicht gefunden hätte, wäre das wohl der richtige Zeitpunkt um sich hier zu erhängen, oder? Maria rollte mit den Augen und schaute hoch in den Himmel, in Richtung der schmalen Sichel, welche sich Mond nannte. Nur wenig Sterne waren am Himmel zu sehen, da dieser selbst in der Dunkelheit von Wolken verzogen war. Was sollte Maria heute Nacht nur machen? Sie grub die Füße in den Sand des Buddelkastens in dem sie grade schaukelte und seufzte leise. Dann wanderte ihr Blick über den Spielplatz. Vielleicht fand sich ja ein anderer sinnloser Gegenstand mit dem Maria sich erheitern konnte, bis ihr etwas spannendes einfiel. Ein kleines Klettergerüst, eine Rutsche und ein Fußballfeld. Irgendwie wirkte dieser Spielplatz ungewöhnlich sauber. Keine Schmierereien an den Bänken und Gerüsten und kein Müll weit und breit. Das war sogar recht ungewöhnlich für die Menschenwelt. Maria reckte ihren Kopf gen Himmel und seufzte erneut. Ihr Leben war so unglaublich trist und langweilig...

#3 RE: Der Spielplatz von Linh Fon 04.06.2011 17:35

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Es war eigentlich ein Wunder, dass die schwarzgewandete Arrancar ihre Magie hatte einsetzen müssen, um ein zweites Reiatsu zu erspüren, da dieses nicht die Bohne daran dachte, die Stille der Nacht zu genießen. Noch vor kurzem hatte Maria friedlich vor sich hin geschaukelt, bis sich plötzlich etwas helles, quietschlebendiges und vor allem aufgedrehtes in ihr Blickfeld schob - um nicht gar zu sagen: Es drängte sich ihr auf. Ein Grinsen auf dem runden Gesicht, unter dem Arm ein augenscheinliches rosa Wollknäuel und vor Energie strotzend, so hüpfte Yanira auf das düstere Mädchen zu. Warum die kleine Arrancardame sich in der Menschenwelt aufhielt war relativ schnell beschrieben: Sie hatte sich schlichtweg gelangweilt. Auch wenn sie eigentlich gar nicht hätte gehen dürfen, so hatte sie einen der größeren - und damit stärkeren - Arrancar überreden können, ein Garganta für sie zu öffnen, da es in Hueco Mundo keine verdammten Spielplätze gab, sie aber ganz dringend einen brauchte! Sie war gerade so dermaßen hyperaktiv, dass sie einfach herumtollen musste - auch wenn ihre Fraccíon und vor allem dessen Chef das so gar nicht verstehen wollte. Wenn man genau hinguckte, konnte man unter dem blau-weißen Pony des Kindes eine dicke Beule erkennen, die daher stammte, dass sie es mit ihren Streichen wohl mal wieder übertrieben hatte und den sowieso schon dauergereizten Espada der Primera Faccíon auf die Palme gebracht hatte. Aber das störte sie im Moment gar nicht, sie hatte da nämlich jemanden gefunden, reiner Zufall, dass dieses dürre Mädchen da auf der Schaukel saß... vielleicht wollte sie ja noch ein wenig höher schaukeln!
Mit diesem Gedanken im Kopf rannte sie auf Maria zu und sprang die letzten paar Meter, sodass sie diese frontal rammte und damit der Schaukel natürlich mehr Schwung verlieh. Dass sie dem Mädchen damit den Kopf sonst wohin rammte, war ihr da relativ egal, da sie ihr Ziel, die Schaukel ein wenig auf Touren zu bringen, erreicht hatte. "Hallihallo~ Ich bin Yanira und duuuu?", fragte sie, während sie die zierliche Person vor sich umklammerte. Mal sehen, wie diese stürmische Begrüßung bei dem Mädchen ankam... sie wollte nämlich mit ihr spielen!

#4 RE: Der Spielplatz von Ryo Akito 05.06.2011 21:16

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Während Maria so auf ihrer Schaukel saß, Trübsal blies wie immer und gen Himmel starrte, vergrub sie die Füße im Sand und seufzte. Wieder mal war sie in Weltuntergangsstimmung und eigentlich auch gar nicht davon abzubringen. Nichts in der Welt konnte sie wohl von diesen schrecklich quälenden düsteren Gedanken abbringen. Wäre sie nun noch eine Seele, würde sie sich wohl die Kette aus der Brust reißen, doch Maria hatte schon ein Loch im Herzen, welches wohl nie mehr zu füllen war. Ja, sie war mal wieder in Suizidstimmung, aber diese war ja fast immer da. Es gab nur selten Momente in denen sie sich gut fühlte, wenn überhaupt. Meistens wurde sie nur durch irgendein anderes Ereignis davon abgelenkt…
Ihr Kopf war ja gen Himmel gerichtet, deswegen bemerkte sie das kleine Arrancarmädchen nicht einmal. Selbst wenn, wäre sie wohl viel zu klein gewesen und Maria hätte sie nicht wirklich beachtet, weil sie viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt war. Doch dieses Mädchen schien nicht so als würde sie bald von ihr abgehen wollen, denn sie rannte mit dem Kopf voran auf sie zu und sprang sie an. Nunja, dies bemerkte Maria ja nicht einmal, bis sie einen starken Schlag in die Magengrube spürte und ihre knochigen kalten Finger krampfhaft um die Ketten der Schaukel legte um nicht herunter zu fallen. Ganz eindeutig spürte sie Schmerzen im Bauch, da sich dort ein Kopf dort befand, doch Schmerzen waren für das Mädchen sogar recht erträglich. Es gab schlimmeres… Zum Beispiel das Leben… Atmen… Existenz… Alles viel schlimmer als Schmerzen! Deswegen war Maria nicht einmal wütend darüber, dass das Mädchen ihr grade wehgetan hatte, auch wenn sie im ersten Moment würgte und sich fast übergeben musste. Die Schaukel schwang unglaublich schnell und Maria spürte wie sich etwas immer fester um sie klammerte. Sie ließ eine ihrer pechschwarzen Hände von der Schaukel ab und packte das Wesen, welches nun an ihr hing, am Oberarm um es hochzuziehen, damit es sich auf ihrem Schoß platzieren konnte. Immerhin sollte es nicht runterfallen und sich wohlmöglich wehtun. Nebenher hörte Maria wie es sich vorstellte als Yanira… Es schien ziemlich gut drauf zu sein, aber das war eigentlich ja etwas Gutes oder? Langsam schaute sie auf das Mädchen herunter und sah die spitzen Hörner an ihrem Kopf. Sie war also der Arrancar den sie gespürt hatte. „Konban wa…“, sagte das Mädchen ruhig und monoton mit einem leichten schmerzvollen Unterton. „Maria.“, fügte sie noch schnell hinzu und schaute das Mädchen an, während sie ihren Kopf schräg legte. „Was genau tust du da?“ Interessante Frage. Maria war nicht böse, weil sie fast von der Schaukel gestoßen wurde. Auch machte es ihr nichts aus, dass das Mädchen ihre Ruhe störte. Viel mehr interessierte sie diese komische Verhalten, da ihr dieses nicht erklärbar schien… Also, erklär dich mal Yanira!

#5 RE: Der Spielplatz von Linh Fon 06.06.2011 10:08

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Was genau sie da tat? Das wusste sie selber nicht so genau, aber was sie genau wusste war, was sie tun wollte... nämlich Spaß haben. Und das am allerliebsten mit dem Mädchen, dem sie gerade den gehörnten Kopf in die Magengrube gehämmert hatte. Was genau sie machen könnten, war ihr auch noch nicht so klar, aber das würde sich bestimmt noch ergeben. Ihr Gegenüber, das die kleine Person inzwischen auf ihren Schoß gezogen hatte, hieß also Maria, so weit so gut. Was Yanira an dem dürren Mädchen allerdings gar nicht gefiel war die Tatsache, dass sie irgendwie recht... apathisch aussah. Zwar beschwerte sie sich nicht darüber, von der kleinen Arrancar getackelt worden zu sein, aber auch ansonsten brachte sie keinerlei Gefühle heraus, nur eine Art neutrales Gesicht... außerdem, wieso hockte man so spät auf einer Schaukel, ohne wirklich zu schaukeln? Mmmhh... Aber eigentlich hatte sie keine Lust, Maria aus diesen Fakten zu charakterisieren, sie wollte viel lieber spielen!
So war es natürlich eine leichte Sache, die Frage nach ihrer Beschäftigung zu beantworten, nichts leichter als das! "Lass uns ein Spiel spielen, Maria!", rief sie verzückt und umklammerte die dürre Gestalt noch mehr. Ja, irgendwie sah sie schon gruselig aus... aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie sie auch nur annähernd so zusammen schlagen würde, wie ihr Espada das manchmal tat, war gering, außerdem sah sie fast noch jung aus, also hätte sie vielleicht auch Lust auf ein wenig Spaß. Je nachdem, was sie gerne machen würde, hatte Yanira ja allen möglichen Mist dabei - angefangen von dem rosa Plücshvogel, der irgendwo zwischen Marias Bauch und ihrer Brust eingeklemmt war, bis hin zu Karten und Würfeln. Oder sie könnten Verstecken spielen, Fangen, ich sehe was, was du nicht siehst war angesichts der Dunkelheit wohl ein wenig fehl am Platze. "Weißt du, mir ist ganz furchtbar langweilig und da habe ich jemanden überredet, ein Garganta für mich auf zu machen und weil niemand Zeit hatte, bin ich jetzt ganz alleine hier. Aber mir ist immer noch langweilig...". Ihre Stimme hatte einen quengelnden Ton angenommen und sie streckte eine Hand nach Marias langen, schwarzen Hörnern aus und stupste leicht dagegen. Warum hatte sie eigentlich so Riesendinger und sie so Winzteile? Wie ungerecht die Welt doch sein konnte! Aber wahrscheinlich sähe sie mit solchen Haken auf dem Kopf auch extrem seltsam aus, nicht wahr. "Sag mal, ich bin in Nats Fraccíon und du? Ich habe dich vorher noch nie gesehen..." Nat. Netter Name, oder? Gemeint war natürlich Natanael Hernando, Primera Espada und auch nur ein paar Jahre älter als sie, ein Trunkenbold, Raufer und eigentlich derjenige, der Yanira schon so manches Mal einen auf die Mütze gegeben hatte oder sie mobbte. Trotzdem - oder gerade deswegen? - hieß er bei ihr nur Nat, was er selbst natürlich nicht akzeptierte. Aber das war ihr egal.

#6 RE: Der Spielplatz von Ryo Akito 08.06.2011 17:08

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Spaß? Das war etwas, das Maria nur aus Büchern kannte. Wenn sie fragte, so bekam sie die Antwort, dass Spaß etwas wäre, worüber man lacht. Aber wieso lacht man? Maria waren so viele Dinge ein Rätsel, welches sich so unglaublich schwer lösen ließ... Dass sie grade ziemlich üble Schmerzen hatte, weil das Mädchen ihr ihren Kopf in den Bauch gerammt hatte, war für das Mädchen nicht so schlimm. Wie gesagt, waren Schmerzen etwas ziemlich bedeutungsloses. Nichts was Maria aus der Ruhe brachte oder sie auch nur dazu zwang das Gesicht für einen Moment zu verziehen. Auf die Frage was das Mädchen da tat, folgte erst einmal einen Moment Ruhe. Vielleicht musste sie erst einmal realisieren, dass Maria sie auf ihren Schoß gezogen hatte. Nun, die emotionslose Arrancardame war nicht wirklich sonderlich mitfühlend, doch sie wollte nicht unhöflich sein und wusste, dass andere es nicht mochten, wenn man sie nicht beachtete oder zuließ, dass sie sich weh taten. So konnte man unangenehmen Konfrontationen am Besten aus dem Weg gehen indem man einfach "mitspielte". Dass dieser Gedanke so wörtlich genommen wurde, konnte das Mädchen gar nicht glauben, als sie in dem Moment hörte, was das Kind da zu ihr sagte. Lass uns Spielen... Diese Worte hallten Maria durch den Kopf und schon im selben Moment fragte sie sich, wie dies eigentlich ging. Dennoch sagte sie nichts dazu, sondern nickte nur. Sie war hier ohnehin allein und so langsam war es selbst Maria etwas langweilig geworden. Also wieso nicht etwas Neues ausprobieren. "Yanira? Zwei Fragen bevor du anfangen kannst...", begann das Mädchen ruhig und schaute die Kleinere mit einem fast durchbohrendem Blick an. "Was ist Spaß und wie spielt man?" Eigentlich wäre das der beste Moment um ihr Notizbuch zu zücken, doch grade musste sie das Kind auf ihrem Schoß festhalten. Außerdem... wäre dies wohl auch eine Möglichkeit zu sterben gewesen. Maria hätte zuvor von der Schaukel fallen können und sich dabei das Genick brechen können. Allerdings war fraglich, ob man als Arrancar an so etwas sterben konnte... Gehörte dennoch auf jeden Fall in ihr Büchlein! Dass das Kind sie so umklammerte, störte Maria genauso wenig und ebenso sehr zeigte sie eine Reaktion darauf, nämlich genau gar keine. Das Kind erzählte kurz darauf, während Maria der rosa Plüschvogel zwischen ihnen ins Auge stach, dass sie hierher durch ein Garganta von einem Bekannten gekommen war. Maria nickte, auch wenn sie nicht wusste, was man mit dieser Information anzufangen hatte. Langeweile war jedoch etwas, was Maria verstand. Eines der wenigen Gefühle, die das Mädchen einigermaßen nachvollziehen und verstehen konnte. Auch wenn sie sich hierbei auch recht unsicher war... Das Wort Nats war jedoch eines, mit dem Maria noch viel weniger anfangen konnte. Da aber das Wort Fraccíon darin vorkam, wurde dem Mädchen klar, dass es sich hierbei doch um einen Espada handeln musste... Wer hatte einen ähnlichen Namen? In dem Moment ging dem Mädchen ein Licht auf. Nataneal... Er war unberechenbar und fies, das hatte Maria schon aufgeschnappt, doch dass dieses Kind scheinbar so gut mit ihm konnte, verwunderte sie doch etwas. Erneut nickte das düstere Mädchen und erklärte ruhig auf die Frage hin: "Cero Fraccíon, also in Luisa Zamoras Fraccíon." Und nun? Erst einmal musste Maria lernen was Spiel und Spaß war...

#7 RE: Der Spielplatz von Linh Fon 08.06.2011 20:27

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Wie was war Spaß? Aber das wusste doch jeder... Spaß war... öhm... wenn sie so darüber nachdachte, dann war sie sich gar nicht sicher. Wie definierte man Spaß eigentlich? Sie hatte sich darüber noch nie irgendwelche Gedanken machen müssen, stattdessen hatte sie einfach immer danach gesucht und ihn auch gefunden! Es machte ihr beispielsweise Spaß, mit jemandem zu spielen... aber auch dieses Wort schien das Mädchen nicht zu kennen. Wen hatte sie da bloß gefunden? Was für eine schrecklich langweilige Existenz es doch sein musste, nicht zu wissen, wie man spielt oder wie man Spaß hat... Wie konnte man das nur überleben? "Ähm... ich weiß nicht so genau... was Spaß genau ist... aber es ist toll, ihn zu haben!", grinste sie und kletterte von dem Schoß des größeren Mädchens herunter. "Ich mag zum Beispiel ganz gerne die Spiele, die Menschenkinder so spielen! Zum Beispiel diese Schaukeln da! Wenn man ganz hoch schaukelt hat man fast das Gefühl, zu fliegen! Und das macht dann Spaß. Oder wenn man Fangen spielt. Das wäre dann, wenn du wegrennst und ich versuche, dich zu erwischen. Oder wir könnten Karten spielen! Ich hab welche dabei! Hast du schon einmal Karten gespielt?" Hast du überhaupt schon einmal etwas gespielt, wenn du nicht weißt, wie das geht? Während sie redete, wedelte sie die ganze Zeit mit ihrem rosafarbenen Plüschvogel herum, der schon ziemlich durchgeknuddelt aus sah. Vielleicht sollte sie ihn Maria zuwerfen? Warum nicht? Gesagt getan, auf einmal kam also ein rosa Ball auf die Emodame zugeflogen. Yanira mochte dieses Kuscheltier und manchmal verbrachte sie ihre Zeit damit, damit herumzuspielen und eine hohe Stimme zu imitieren und dann andere damit zu nerven. "Es macht Spaß, wenn man etwas macht, für das man eine gewisse Faszination besitzt, eine Leidenschaft. Ich mag zum Beispiel Vögel!" Oh... apropos... war das da etwa ein Hollowvogel auf der Schulter Marias? "Aww~ Da ist ja einer!" Sie näherte sich ganz nahe dem kleinen Geisterwesen und sah es aus großen, roten Augen an. "Ich glaube ich sah auch mal so in der Art aus... ist es nicht faszinierend, wie wir uns verändert haben?". Während sie redete, wippte die rote Feder auf ihrem Hinterkopf auf und ab, wie bei einem Hund, der mit dem Schwanz wackelte. "Magst du denn nichts gerne? Oder was machst du denn gerne, Ria?" Oh ja, und schon hatte Maria ihren unkreativen Spitznamen erhalten. Hoffentlich reagierte sie darauf mit weniger Brutalität als ihr Espada...

#8 RE: Der Spielplatz von Ryo Akito 11.06.2011 16:09

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Ja nun Yanira... Was war denn nun Spaß? Schon öfter hatte Maria es erlebt, dass wenn sie nach Erklärungen für Dinge fragte die jeder kannte und als alltäglich ansah, man sie anstarrte und keinerlei Worte dafür fand. Sie war das mehr oder weniger schon so gewohnt. Spaß und spielen, so vermutete Maria schon, gehörten definitiv zu den Dingen die man schwer erklären konnte. Vor allem diese kindliche Wesen da vor ihr würde es sicher schwer haben Worte dafür zu finden. Also, sicherlich konnte man irgendwie leben ohne Spaß und Spiel, aber naja, das konnte sich das verspielte Arrancarmädchen wohl eher weniger vorstellen. Ihre Antwort fiel also fast genauso aus wie sie erwartet hatte. Ja keine Ahnung, aber es ist etwas Gutes. Wie oft hatte sie das schon gehört? Maria würde aber deshalb mit niemandem schimpfen oder so, denn früher oder später lernte oder verstand sie zumindest das meiste. Sie nickte einfach nur zustimmend und hörte dem Mädchen zu, welches grade von ihr herabstieg. Schaukeln war also spielen... Bedeutete auf so einem Ding hin und her zu schwingen, war Spaß? Ohje, das war echt schwierig... Und wenn man ganz hoch war, machte es Spaß? Das war Spaß? Ganz hoch fliegen, war Spaß? Maria war echt durcheinander und konnte es trotz der wahrscheinlich guten und beispielhaften Erklärung nicht verstehen. Fangen? Was war denn nun fangen? Maria sollte also wegrennen und Yanira sollte sie fangen. Das klang eher so wie in einem Kampf. Kämpfe waren manchmal irgendwie unterhaltsam, aber war es das was Spaß bedeutete? Wenn etwas ein gutes Gefühl auslöste und Adrenalin durch die Adern pumpte? War es das was die Menschen Spaß nannten? Maria versuchte es zu verstehen. Karten spielen, klang jedoch schon wieder etwas komplizierter. Wie spielte man mit Karten? Maria beobachtete das Kind wie es mit seinem Vogel herumhampelte und plötzlich warf sie ihr diesen entgegen. Erschrocken nahm das Mädchen das Tierchen an und fing es in den Armen. Absichtlich versuchte sie es nicht mit den Händen zu fangen, denn ihre Krallen waren Spitz und Maria war nicht sicher ob der Vogel dies überstand. Eine gewisse Faszination? Maria nahm den Vogel vorsichtig in die Hand, doch über ihre Finger spürte sie nicht das plüschige des Tieres. Deswegen hob sie es an und drückte es in ihr leeres und blasses Gesicht. Es war schon kuschlig... Das Kind erklärte, dass es gern Vögel mochte. Was mochte Maria so? Naja... Jedenfalls entdeckte das Mädchen einen Vogel auf ihrer Schulter und starrte es begeistert an. Was mochte Maria denn nun gern? Sie nahm den Plüschvogel auf ihren Schoß und schaute Yanira an. "Was ich so mag? Ich war mal ein Hirsch, aber die sieht man nicht oft... Ich interessiere mich für die Menschen, Arrancar und Vizard... Und ich schreibe und male viel..." Im selben Atemzug zog sie ihr Notizbüchlein und öffnete die letzte Seite auf der sie scheinbar grade von ihrer Espada aufgespießt wurde. "Woran erkennt man denn, dass man Spaß hat?"

#9 RE: Der Spielplatz von Linh Fon 19.06.2011 10:55

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Mhh... offenbar war diese Maria wirklich eine harte Nuss - aber die wäre nicht Yanira, wenn sie es nicht schaffen würde, diese nach allen Regeln der Kunst zu knacken! Wenn sie es nämlich nicht tat, konnte sie es wohl in den Wind schreiben, mit der anderen Arrancar groß zu spielen, aber genau das war ihr Ziel. Also musste sie versuchen, Maria in dem zu Ködern, was sie selbst am meisten zu benutzen schien - Logik. Dummerweise hatte Yanira selbst damit nicht so viel am Hut, wie man sich fast schon hätte denken können... also würde sie wohl einfach versuchen müssen, Marias Gabe zum logischen denken zu benutzen um nicht selbst zu arbeiten. In diesem Falle also musste die dunkle Arrancar selbst darauf kommen - sie würde also nur Fragen stellen. Aber dazu hatte sie gerade auch nur periphär Lust... Maria war ein Hirsch gewesen? Das erklärte natürlich, warum sie solche Riesenhörner hatte - beinahe schon ein Geweih - im Gegensatz zu ihr selbst, die sich nicht ganz sicher war, warum bitte sie Hörner erhalten hatte. Aber sie hatte ja auch noch einen Flügel hinter dem Kopf, nicht wahr? Dieser wackelte übrigens gerade, als zeige er an, wenn das kleine Mädchen dachte, sozusagen die Räder, die in ihrem Kopf leise ratterten. "Hirsche sind auch cool...", murmelte sie kurz abwesend, setzte dann aber schnell wieder ihre übliche Gute-Laune-Miene auf und strahlte Maria an. "Warum malst du denn viel?", fragte sie und wackelte ein wenig herum – hin und her, auf den Fußballen. Es war manchmal wirklich schwer für sie, still zu stehen, viel lieber würde sie herum hüpfen – und eben Spaß haben. Was sie nun hoffte, war, dass Maria darüber nachdachte, was ihre Beweggründe für das Malen waren – in Yaniras Fall war ihr Ansporn immer der eigene Spaß, wie das wohl bei einem Mädchen war, das scheinbar keine Gefühle besaß? Oder versteckte sie diese nur und wollte nicht wahr haben, dass sie doch etwas empfand? War sie vielleicht insgeheim froh darüber, so gruselig zu wirken, dass sie ihr Image dadurch noch aufpolieren wollte? Fragen über Fragen und wenn sie sich länger darüber Gedanken machen würde, würde sie spätestens in fünf Minuten die ärgsten Verschwörungstheorien aufstellen.

#10 RE: Der Spielplatz von Ryo Akito 19.06.2011 22:56

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Wie sollte sie daraus nur jemals schlau werden? Definitionen von Gefühlen oder ähnlichen Dingen waren Sachen mit denen Maria so wenig anzufangen wusste. Es gab Fragen die man total einfach beantworten konnte wie: Was ist ein Buch? Ein Buch ist ein Gegenstand aus mehreren zusammenhängenden Teilen, in dem sich mehrere Blätter befinden, auf denen Schrift geschrieben steht, welche man lesen kann. Darüber erhält man Informationen über gewisse Dinge, welche sich meist schon über den Buchtitel erahnen lassen. Das war eine mehr oder weniger einfache Definition mit der Maria etwas anfangen konnte. Da hatte sie etwas in der Hand und wusste wie man damit umzugehen hatte. Aber Spaß war etwas… Nunja, es war irgendwie unsichtbar oder so. Wie Luft, nur dass man mit Luft wusste was man damit anfangen muss, nämlich atmen. Spaß war weder greifbar, noch mit bloßer Kraft vorstellbar. Wie sollte sie das verstehen? Maria ahnte so langsam, dass es noch dauern würde, bis sie auf die Lösung käme. Doch Yanira schien dem auch noch nicht müde zu werden, also gab es ja doch noch Hoffnung, oder?
Währenddessen sie so nachdachte, hörte sie die Stimme von Yanira welche etwas abwesend von sich gab, dass Hirsche cool werden. Ohja, das waren sie wirklich. In der Menschenwelt hier waren sie wunderschön, hübsch und grazil. Wenn Maria diese Tiere sah, schämte sie sich immer weniger dafür ein solches Hollowmonster zu sein, denn das brachte sie zu dem Gedanken, dass sich doch wohlmöglich ein guter Kern hinter diesem seelenlosen Monster verbarg. Sie musste ihn nur finden! Doch bisher wusste sie kaum mehr über sich als dass sie ein Hirsch war… Also musste sie dahingehend scheinbar noch eine ganze Menge lernen! Lernen, lernen, lernen … War scheinbar alles was Maria in ihrem Leben tat. Ganz im Gegensatz zu Yanira. Sie unterschieden sich quasi wie Tag und Nacht… Doch ehe sie noch weiter darüber nachdenken konnte, begann das putzige Mädchen wieder zu sprechen. Warum malte Maria so viel? Schwierige Frage… Ihr Death Note hatte sie einfach um die verschiedensten Möglichkeiten zum Sterben festzuhalten. Aber sonst? Wozu sonst? Amüsierte sie dies etwa? Es war so schwierig eine genaue Antwort darauf zu finden, weswegen sie knapp sagte: „Ich weiß auch nicht, das mache ich schon immer. Einfach um mich an die verschiedensten Dinge in meinen Gedanken zu erinnern… Klingt das komisch?“ Sicher wollte Yanira nun hören: Aus Spaß! Doch bevor dies aus Marias Mund kam, musste scheinbar erst einmal die Hölle zufrieren…

#11 RE: Der Spielplatz von Linh Fon 30.06.2011 14:37

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"Ein bisschen.", gab Yanira zu und wackelte unentschlossen hin und her. Dieses Mädchen gab ihr allerdings Rätsel auf. Sie hatte erwartet, dass Maria keine Antwort auf ihre Frage wusste. Einfach das. War dieser Fall nun eingetreten? Sicher, sie hatte drumherum geredet und es ausgeschmückt, aber bedeuteten ihre Worte, dass sie es einfach tat, weil sie es eben tat? Also doch aus Spaß! Genau, auch wenn sie dieses Wort wohl die nächsten Jahrhunderte nicht in den Mund nehmen würde, so meinte sie sicherlich genau das. "Aber ich bin mir sicher, dass du es aus Spaß machst, auch wenn man das Wort nicht so genau erklären kann. Man muss doch nun auch nicht wirklich alles erklären können, oder?" Sie warf die Hände in die Luft und drehte sich einmal um die eigene Achse, bevor sie Maria den Plüschvogel wieder wegschnappte und ihn an die schmächtige Brust presste. "Wenn man alles erklären müsste, was man tut, dann würde man ja gar nicht mehr dazu kommen, es zu tun! Das ist so, als wolltest du erst einmal berechnen, wie hoch du schaukeln musst, um mit einem Salto abzuspringen, anstatt es einfach zu machen!" Oh ja, sie würde das gerne machen, sie würde ja sooooo gerne mal fliegen. So richtig, wie die Vögel. Einen Flügel hatte sie ja schon mal, auch wenn der viel zu klein und alleine war, um irgendetwas zu heben. Aber halt, sie hatte doch etwas mit Maria spielen wollen und nun redete sie nur viel zu wirres Zeug über Definitionen von Wörtern, wie albern das doch war!
"Was wollen wir denn jetzt spielen, Maria?", fragte sie also und machte dazu große Kulleraugen, um zu betonen, dass sie hier nicht nur gelangeweilt rumsitzen und beinahe apathisch vor sich hin starren sollte. Nein, ein wenig Action musste in diese Szene rein! Und auch wenn das bedeutete, dass Yanira Maria beim Karten spielen abziehen würde, das war immerhin noch besser, als dieses lahme Gerede!

#12 RE: Der Spielplatz von Ryo Akito 08.07.2011 15:32

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Nachdenklich kratzte Maria sich am Kopf. Was bedeutete denn nun Spaß? Egal wie oft sie sich dies fragte, sie fand die Antwort darauf einfach nicht. Aber interessant wäre die Lösung wohl doch irgendwie… Hach, Maria wollte einfach immer alles wissen, warum wurde ihr dann so Vieles doch immer wieder verwehrt? Da war man doch mal so wissbegierig und konnte doch nicht alles haben. Das Leben war so unfair! Fast schon wieder Grund genug um sich in tiefe Depressionen zu stürzen, armes kleines Emochen. Und natürlich war das was sie sagte irgendwie komisch, das war es immer. Wieso stellte sie das überhaupt noch in Frage, wenn ihr doch klar war, dass es dafür nur eine richtige Antwort gab? Aber Yanira war da doch sehr taktvoll, das musste man ihr zugestehen. Auch wenn Maria es nicht viel ausmachte, wenn man direkt zu ihr war, war es doch angenehmer, wenn jemand etwas Taktgefühl besaß. Was sie dann allerdings sagte, verwunderte Maria etwas, denn sie konnte damit nicht viel anfangen. Wie konnte Yanira so sicher sagen, dass Maria dies aus Spaß machte? Hatte sie etwas verpasst? Woher kannte das Mädchen Maria so gut? Oder kannte sie etwa Menschen die Ähnliches taten und das dann eben aus Spaß? Ohje, Fragen über Fragen und Maria kratzte sich schon wieder nachdenklich am Kinn. Dieses Mädchen war irgendwie komisch, anders, nicht so wie sie es aus ihrer Fraccíon gewohnt war. Aber das war natürlich interessant. Neues kennenlernen war immerhin das Beste überhaupt. Ihre letzte Frage war aber ganz eindeutig für Maria zu beantworten: Natürlich musste man alles erklären können! Das war das Wichtigste! Aber sie wollte Yanira nicht vor den Kopf stoßen, denn sie hatte das Gefühl, dass diese Diskussion dann zu nichts führen würde. Die Bewegungen des Mädchens zu studieren, war interessant. Sie war irgendwie richtig hibbelig im Vergleich zu der trägen Maria und die Sache mit dem Kuscheltier war ihr auch immer noch unklar, aber es löste ein warmes Gefühl bei Maria aus, auch wenn sie sich dies absolut nicht erklären konnte. Ihre folgende Aussage war natürlich noch viel interessanter. Dann würde sie zu nichts kommen? Das war ein gutes Argument, denn Maria verbrachte wirklich viel Zeit mit Grübeln und Analysieren, anstatt Dinge auszuprobieren. Sie buddelte mit ihren Füßen etwas im Sand rum und seufzte. Das war alles irgendwie schwierig. Vielleicht sollte sie sich diesen Rat mal annehmen und etwas „ausprobieren“ oder einfach machen. Dann kam auch schon die erste Frage bei der Maria es das erste Mal versuchen konnte. Maria runzelte die Stirn und murmelte leise: „Was spielen… Hm…“ Dann blickte sie auf, in die großen Kulleraugen des Mädchens und sagte neugierig: „Was kann man denn so zusammen spielen? Schlag mir was vor und erklärs mir, dann probiere ich das aus…“ Das ging ihr schon schwer über die Lippen, aber sie hatte sich vorgenommen sich Mühe zu geben. Immerhin wollte sie Yanira ja nicht enttäuschen!

#13 RE: Der Spielplatz von Linh Fon 10.07.2011 13:49

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Jaaaa! Endlich erklärte sich Maria dazu bereit, mit ihr zu spielen und das, obwohl sie keinerlei Ahnung hatte, was dieses Verb überhaupt bedeutete! Das konnte ja nur toll werden, wenn man sie fragte. Sie sollte sich etwas aussuchen - alles klar! Aber was konnte man dieser dunklen Arrancar wohl alles andrehen, ohne das sie gleich nein sagen würde? Ball spielen? Nö, außerdem hatte sie nur ihren Plüschvogel dabei, der war zwar in der Vergangeheit schon oft als Ball missbraucht worden, aber das musste heute nicht sein. Schaukeln? Das würde sie sicher langweilen, denn um daran Spaß zu haben, musste man wenigstens die Imaginationskraft haben, sich vorzustellen, man fliege wirklich und schaukle nicht nur in einem sehr begrenzten Radius. Und das traute Yanira Maria einfach nicht zu. Eine Sandburg bauen! Ach nee, da machte man nicht genug zusammen, außerdem wäre das sicher viiiel zu unreif für Maria, die zwar wie eine Jugendliche aussah, aber sich benahm, als sei sie schon durch die Midlifecrisis durch und müsse nun auch gefälligst ihrem sicherlich hohen Alter entsprechend handeln. Auch Yanira war über hundert Jahre alt, aber ihrer Meinung hieß das nicht, dass sie sich wie eine Rentnerin benehmen musste. Würde sie ein Mensch sehen, würde er sie sicherlich auf höchstens zehn Jahre alt schätzen. Ähm... Hollow-ärgere-dich-nicht! Ach nee, das war wirklich nur Glück und würde ihr sicherlich keinerlei Spaß machen, da Yanira in solchen Spielen immer auf höchst unehrliche und mysteriöse Weise zu gewinnen pflegte. Wie wäre es denn stattdessen mit... Karten! Da schummelte sie zwar auch gerne, aber da sie auch ein Set ungezinkter Karten dabei hatte, konnten sie auch fair spielen.
Mit einem Grinsen zog sie also einen Stapel Papierkarten aus der Tasche und hielt sie Maria unter die Nase. "Hast du schon einmal Karten gespielt, Maria?", fragte sie und begann den Stappel zu mischen, mit einem Geschick, das klar machte, dass sie darin wirklich geübt war. Hoffentlich hatte sie zumindest etwas davon gehört oder gelesen, denn sie hatte eigentlich keine Lust, die Regeln zu erklären. "Kennst du Mau Mau?"

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